Unternehmensgeschichte - Ein Überblick

1960
Gründung durch Alfred Jörns

2006
Übernahme durch Dirk Meier Westhoff

Seit 2007
Etablierung als einer der Marktführer im
deutschen Markt

 

 

Seit 2007
Etablierung eines Netzwerkes in Osteuropa
mit fünf Kooperationspartnern

2009
Aufnahme eines Partners: Frank Schulze zur Heide,
Ausbau der Transaktionsberatung

2014
Erreichen eines Transaktionsvolumens
von 50.000 Hektar

Historisches

Wer kennt es nicht, dieses unvergleichlich gute Gefühl, das beim Spaziergang über einen eigenen, wohlbestellten Acker von den Füßen bis hinauf in den Kopf steigt? Diese Freude an den Wundern der Natur beim Prüfen der Festmeter im eigenen Wald? Diese ernste und doch leicht zu tragende Verantwortung, die sich bei der Hege in der Eigenjagd einstellt?

Ja, das sind Gefühle, die in alten Zeiten wurzeln. Auf manche Errungenschaft der Technik musste damals verzichtet werden – Supermarkt und Kreditkarte, Auto und Rentenversicherung gab es nicht. Aber sind wir – interkontinental vernetzt und digital verplant – heute so viel weiter? Wohl kaum, und daher ist es nach wie vor von großer Wichtigkeit, die Werte zu leben, die es schon lange vor der technischen Entwicklung gab und die jeden Zusammenbruch, jeden Börsencrash, jede Krise überstehen werden.

Alfred Jörns und Dirk Meier Westhoff

Das Gefühl für die Wichtigkeit des Grundbesitzes lebt in uns allen als Erbe der Väter fort. Wer in sich hineinhorcht, wird es bestätigen können. Zuerst geschah es auf dem fruchtbarsten Land, beginnend in Ägypten, vielleicht in China und vor allem im heute so schrecklich geprüften Zweistromland: erst entstanden kleine Herrschaftsgebiete, später größere Zusammenschlüsse und schließlich Weltreiche. Wenn diesen Reichen – und wir sprechen hier über die vergangenen vier Jahrtausende – ihre Basis an fruchtbarem Land verlustig ging, war es vorbei. Das gilt unerbittlich auch für die heute noch berühmtesten Kulturen. Diese geschichtliche Tatsache lässt sich von Mesopotamien bis Mittelamerika, von Luxor bis London überprüfen.

Alfred Jörns

Es ist faszinierend: es war das Land, der fruchtbare Boden, der ehrfurchtgebietende Wald. Es waren diese fassbaren Werte, die den Herrschern zu allen Zeiten als Begründung ihrer Legitimation galten. Doch blicken wir nicht nur hinauf zu den Großen – auch dem Landmann, den Bauer, ob groß, ob klein, waren immer das Feld und der Forst die entscheidenden Grundlage. In Westfalen, dem Firmensitz von Agrarboden, ist das exemplarisch für die Zeit Karls des Großen belegt, der hier seine landwirtschaftliche Basis für den Kampf gegen die Sachsen hatte. Und wohl nicht durch Zufall versuchten acht Jahrhunderte vor dem großen Karolinger die Römer, in ebendieser Landschaft eine römische Provinz zu errichten – bekanntermaßen scheiterten sie in der Schlacht am Teutoburger Wald, obwohl die wirtschaftlichen Grundlagen schon vorhanden waren. Was blieb, war eine Durchdringung der Kultur – und wenn wir von Agrarboden vor die Tür unseres Büros auf einem uralten Hof treten, so stehen wir auf Erde, die schon den alten Römern einen großen Kampf wert war. So gegründet blicken wir weit herum in Deutschland, in Europa, denn so wie in Westfalen ging es durch die Jahrtausende in vielen Landschaften Mitteleuropas. Was früher als Grundlage für die Herrschaft von Dynastien war, die jeder aus dem Geschichtsunterricht kennt, ist heute Grundlage für eine moderne Landwirtschaft. Was seit Menschengedenken die Menschen zutiefst in ihrem Streben beseelte, ist auf ganz unspektakuläre, pragmatische und nutzbringende Art heute die Grundlage unseres Angebotes für Sie.