Eigenjagd kaufen - Unsere Vorgehensweise bei der Suche

Ihr Ansprechpartner für den Kauf einer Eigenjagd

Dirk  Meier Westhoff

Diplom-Kaufmann

  • seit 10 Jahren Geschäftsführer der Agrarboden GmbH & Co. KG
  • Führungspositionen in der Industrie
  • Eigentümer von drei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre
  • Landwirtsohn und Jäger

Telefon: 02525 9 62 22 90
E-Mail: info@agrarboden.de

Welche für mich entscheidenden Aspekte werden auf der Suche nach einer Eigenjagd von Agrarboden geprüft?
Ihr Ansprechpartner bei Agrarboden analysiert gemeinsam mit Ihnen Ihre individuellen Gegebenheiten. Wir berücksichtigen insbesondere Ihre jagdlichen Anforderungen hinsichtlich Reviergröße und -beschaffenheit sowie vorkommenden Wildarten. Auch prüfen wir gerne forstliche Aspekte sowie auf Wunsch alle betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Aspekte.

Wie geht es weiter? Bekomme ich schnell einen aktuellen Marktüberblick durch Agrarboden?
Nach der genauen Bedarfsanalyse suchen wir zunächst in unserem aktuellen Angebotsportfolio nach der passenden Jagd für Sie. Sie erhalten dabei exklusiven Zugang zu allen attraktiven Verkaufsobjekten bei Agrarboden und werden sofort informiert, sobald neue hinzukommen.

Kommt eine Eigenjagd nach Prüfung aller Details für Sie in Frage, organisiert Ihr Ansprechpartner bei Agrarboden einen Besichtigungstermin, zu dem wir Sie selbstverständlich begleiten werden.
Außerdem unterstützen wir Sie darüber hinaus bei Ihrer Suche durch eine gezielte Ansprache von Besitzern von Eigenjagden, die Ihren Kriterien entsprechen.
Während des gesamten Prozesses garantiert Agrarboden Ihnen absolute Verschwiegenheit sowie eine professionelle und zügige Abwicklung.

Was passiert, nachdem ein für mich geeigneter Betrieb gefunden wurde?
Bevor der Kaufertrag abschließend beim Notar unterzeichnet wird, beraten und vermitteln wir bei der Einigung über den Kauf und der Festlegung sowie Prüfung von Vertragsdetails.

Regionale Ausdehnung
Die regionale Ausrichtung von Agrarboden umfasst ganz Deutschland. Darüber hinaus vermitteln wir auch Eigenjagden im benachbarten Ausland.

 

Allgemeine Informationen zum Kauf einer Eigenjagd:

Neben den Fakten wie Erträge aus laufender Bewirtschaftung und Renditeerwartungen aus Bodenwertsteigerungen sowie eine Vermögenssicherung durch die Investition in materielle Güter beschäftigt Investoren, die eine Affinität zur Jagd und zum Naturschutz besitzen, zusätzlich der emotionale Aspekt, sozusagen in seiner Geldanlage zur Jagd zu gehen und Naturschutz zu betreiben.

Zunächst muss man dazu wissen, dass das Bestehen bzw. auch das Entstehen einer Eigenjagd eine Mindestgröße an arrondierter Fläche voraussetzt. Diese beträgt in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen, Nordrhein Westfalen und Thüringen  mindestens 75 ha. jagdbare Fläche.

Zwei Ausnahmen bestehen in den Bundesländern Bayern und Brandenburg:

  • Bayern: Eigenjagdgröße beträgt 81,755 Hektar
  • Brandenburg: Eigenjagdgröße beträgt 150 ha. Auf einen Antrag hin kann die zuständige untere Jagdbehörde die Entstehung auch kleinerer, bis auf 75 ha reduzierte Eigenjagdbezirke genehmigen, wenn die weiteren Voraussetzungen des § 7 Abs. 2 Satz 2 LJG Brandenburg vorliegen. Das Gesetz verlangt, dass nicht wesentliche Belange der Hege und Jagd entgegenstehen. Hierzu existiert eine Rechtsverordnung vom 02.04.2004, wonach zur Herstellung eines Zusammenhanges Grundflächen zusätzlich eine Verbindung von 100 m Breite haben müssen. Flächen, die ihrer äußeren Gestaltung langgezogene, schmale Streifen bilden, müssen eine Mindestbreite von 300 m haben.

Die Zusammensetzung der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Form von Ackerland oder Grünland bzw. des Forstes oder Waldes ist theoretisch für die jagdliche Nutzung unerheblich.

Erwirbt man eine Fläche, die die Voraussetzungen einer Eigenjagd erfüllt, aber noch nicht als solche eingetragen ist, so kann eine Eintragung erst dann erfolgen, wenn die Jagdpachtzeit für diese Flächen, die meistens Bestandteil eines Gemeinschaftsjagdbezirks sind, endet oder die derzeitigen Jagdpächter zustimmen.